WKA Weltmeisterschaft 2010 Edinburgh - drei Medaillen für den FC Freiburg

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2011-10-25-edinburghDrei Freiburger erkämpfen Gold, Silber und Bronze bei der Weltmeisterschaft für Kickboxen, Karate und Formen der WKA in Schottland.

Einmal im Jahr treffen sich Kämpfer aus aller Herren Länder, um die Weltmeisterschaft der World Kickboxing and Karate Association (WKA) auszutragen. Insgesamt gingen 26 Nationen mit weit über Tausend Kämpfern an den Start.

Am Samstag den 23.10.2010 war der Anreisetag der Wettkämpfer im grünen Edinburgh. Das deutsche Team bestehend aus 353 Startern wurde in der Altstadt direkt an der historischen Royal Mile untergebracht. Noch am gleichen Tag wurden alle Kämpfer bis spät in die Nacht registriert und gewogen. Die Planung für die Kampfpaarungen konnte beginnen.

Begleitet von Trommlern und Dudelsackspielern in Schottenröcken startete am Sonntagabend die Eröffnungsfeier am historischen Edinburgh Castle, welches in Mitten der Stadt auf einem Vulkanfelsen steht. Alle Teams hatten sich mit ihren Fahnen und in ihren Nationalmannschaftsanzügen versammelt. Gemeinsam feierte man das bevorstehende Ereignis und genoss das gute Wetter.

Am Montag hieß es dann auch für die Freiburger Kämpfer früh aufstehen, denn nach etwas Verzögerung starteten am Vormittag die ersten Vorkämpfe im Meadowbank Sports Center am Rande der Stadt.

Benjamin Werneth, der das erste Mal auf einer WM startete, konnte seinen ersten Kampf im Leichtkontakt Kickboxen -90kg klar nach Punkten gewinnen, scheiterte dann im nächsten Kampf aber an dem Irischen Favoriten Gavin Williamson. Benjamin sicherte sich immerhin einen stolzen 3.Platz.

Sven Schemmer, Schulleiter des Fightclubs Freiburg, kämpfte in der Klasse Leichtkontakt +90kg. Hier konnte er in zwei Vorkämpfen Sportler aus und Irland und Deutschland besiegen und sicherte sich den Einzug ins Finale, welches am Ende der Woche ausgetragen werden sollte. Auch Claudia Schemmer konnte sich in der Klasse Vollkontakt – 55kg durch einen harten Kampf gegen eine Sportlerin aus Kanada ins Finale kämpfen. Zusätzlich startete sie in der Klasse Leichtkontakt Veteranen -60kg. In dieser Klasse sicherte sie sich durch ein Freilos, welches sie erhielt da sie im letzten Jahr schon Weltmeisterin dieser Klasse wurde,  gleich den Finalkampf.

Alle Vorkämpfe waren bis Mitte der Woche ausgetragen und die Finalkämpfe konnten beginnen. Das erste Finale im Ring bestritt Claudia in einem deutsch-deutschen Duell. Nach spannenden 3x2 Minuten wurde das 2:1 Ergebnis verkündet, leider verlor Claudia diesen Kampf  und erhielt somit Silber und den Vize-Weltmeistertitel. Doch es blieb keine Zeit zum enttäuscht sein, denn kurz darauf folgte das Finale der Veteranenklasse im Leichtkontakt. Hier konnte die Kämpferin vom Fightclub Freiburg den Kampf klar für sich entscheiden und sicherte sich so die Goldmedaille und den Weltmeistertitel.

Ein Tag später stand das Finale für Sven auf dem Plan, auch hier kam es zu einer deutsch-deutschen Begegnung. Beide Kämpfer starteten konzentriert und boten einen technisch sauberen Kampf. Nach 2x2 Minuten endete der ausgeglichene Kampf, doch die Punktrichter hatten für Svens Gegner mehr Treffer gesehen und Sven verlor den Kampf um Haaresbreite, freute sich jedoch sehr über Silber und den Vize-Weltmeistertitel.

Zurück in Deutschland wurden die drei Starter in ihrer Schule herzlich willkommen geheißen und der Medaillensegen gefeiert.